Presse-Stimmen

Kassel 12 Points

Artikel vom 15.12.2021

Findet der 67. ESC in Kassel statt?

Online Artikel vom 12.12.2021

Auftritt: Stadtsommer Kassel | Friedrichsplatz | Freitag, 27.08.2021


Rocktail im Rennen für Turin am 14. Mai 2022

KASSEL. Der ESC ist ein Traum und sicherlich gibt es mehre Hundert oder gar Tausend Bewerbungen. Zwischen all denen muss ein Titel erst einmal auffallen, wenn eine Jury Hunderte von Bewerbungen durchgehen, durchhören und bewerten muss. In dieser Vorauswahl ist es sicherlich ein wenig wie Glücksspiel. Erst wer die Vorauswahl übersteht, hat Chancen, bewusster wahrgenommen zu werden.

Dann allerdings heißt es, sich zu präsentieren und dann wäre es gut, irgendwo schon einmal aufgefallen zu sein. Die Kasseler Band Rocktail wollte ihre Bewerbung für den „Eurovision Song Contest“ eigentlich für sich behalten. Zumindest so lange, wie nicht klar ist wohin die Reise geht. Inzwischen hat sich die Teilnahme am Auswahlverfahren aber herumgesprochen. Aufgefallen sind Rocktail schon mehrfach in Nordhessen, vor allem aber 2019 durch den Doppel-Silber-Gewinn im Finale des Deutschen Rock & Pop Preises 2019 in Siegen, wo sowohl die Band als auch Sänger Jörn Birkenstock (Bester deutscher R’n’B/Soul-Sänger) auf dem „Treppchen“ landeten.

Wettstreit mit den ganz Großen bleibt geheimnisvoll

Eine solche Auszeichnung ist sicherlich Gold wert, im Wettstreit mit bekannten Größen aus der deutschen Schlager- und Pop-Szene. Toby Hartmann von der Band wüsste gerne, was für die Vorauswahl favorisiert wird. Party, Schlager, Pop, Rock? Rocktail sind ganz sicher mit einem neuen Song im Rennen, denn nach den Regeln darf eine Komposition nicht vor dem 1. September 2021 veröffentlicht worden sein. Der darf in dieser Phase des Auswahlverfahrens auch nicht genannt werden. Deshalb wird die Bewerbung noch eine Weile sehr geheimnisvoll sein. Eine weitere Regel der European Broadcasting Union (EBU) lautet: Ein Song darf nicht länger als drei Minuten sein.

Einige neue Songs haben Rocktail übrigens erst kürzlich auf Ihren Social-Media-Kanälen veröffentlicht. Da könnte einer dabei sein, der in der Auswahl ist.

2022 wieder mit Publikumsentscheid

Deutschland wird 2022 zur Methode des Vorentscheids für den Eurovision Song Contest zurückkehren. Nachdem 2020 und 2021 Jurys entschieden haben, wer mit welchem Song am Wettbewerb teilnimmt, gibt es im kommenden Jahr, so die Mitteilung des verantwortlichen Senders NDR, wieder eine Vorentscheid-Show im Fernsehen. Daran sind erstmals auch alle neun Popwellen der ARD-Radios zur Suche nach dem deutschen ESC-Act beteiligt. Ein Termin für den nationalen Vorentscheid 2022 gibt es noch nicht.

Sängerinnen, Sänger und Bands konnten sich bis zum 30. November 2021 mit einem Song ausschließlich online bewerben. Nur als Interpret ohne eigenen Song ging dabei genauso wenig, wie als Komponist ohne Act. „Wichtig ist, dass wir in diesem Jahr Künstler und Song suchen, also ein Gesamtpaket“, erklärt Delegationsleiterin Alexandra Wolfslast im Podcast ESC-Update und auf der ESC-Internetseite.

Der 66. Eurovision Song Contest findet 2022 in Italien statt

Selbstverständlich, so die Musiker:innen um Jörn Birkenstock, wäre die Konkurrenz vorwiegend aus national bekannten Künstler:innen und Bands riesig. Vor 2 Jahren haben Rocktail immerhin schon einmal unter Beweis gestellt, dass sie im Konzert den Großen mithalten können. Auch 2019 hat kaum jemand geglaubt, dass es bis aufs Treppchen geht. Also: Abwarten und Daumen drücken für die Nordhessischen Musiker und Komponisten, die auf jeden Fall im kommenden Jahr auch ihren ersten kompletten Longplayer einspielen wollen. Den sollten sie tatsächlich haben, würde es im Frühjahr auf die großen Bühnen gehen. Aber auch wenn aus der Bewerbung nichts werden sollte, ist niemand traurig in der Kasseler Band, in der alle wissen, dass es auf viele Faktoren ankommt und ein Scheitern keine Niederlage wäre. Weitere Infos unter https://rocktail-ks.com/de/videos.html.
(rs)

https://nh24.de/2021/12/12/findet-der-67-esc-in-kassel-statt/#more-190664


Theaterstübchen Kassel

10. Oktober 2020

Soul- und Funk-Cocktail: Rocktail im Theaterstübchen


Am Samstag gastierte die Kasseler Band Rocktail im Theaterstübchen. Es war ein Auftritt voll grooviger Klänge, souligem Gesang und mit für manche der Zuschauer recht unbekannten Songs. Denn Jörn Birkenstock (Gesang), Beatrice Przybilla (Gesang), Toby Hartmann (Gitarre), Markus Lebensieg (Bass), Peter Zingrebe (Saxophon) und Albert Esipovich (Schlagzeug) spielen Eigenkompositionen, die zum Großteil aus der Feder von Toby Hartmann stammen. Dennoch ist man schnell dabei, lässt sich von der sympathischen Soulröhre Jörn Birkenstock zum „Mittanzen“ (aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen ein einfaches Aufstehen und Mitwippen) animieren und hat richtig Spaß. Jörn Birkenstocks Soulstimme verleiht den Songs ein unverwechselbares Flair. Nicht umsonst hat er beim Deutschen Rock & Pop Preis 2019 in der Sonderkategorie „Bester deutscher R’n’B/Soul-Sänger“ den zweiten Platz erreicht. Für die gesamte Band gab es einen verdienten zweiten Platz in der Hauptkategorie „Beste deutsche Funk/Soul Band“. Rocktail entschieden sich, ihre gesamten Einnahmen des Konzerts dem Theaterstübchen als Beitrag in den für Veranstalter besonders schwierigen Corona-Zeiten zukommen zu lassen.

Unter dem Motto „The Heart Begins To Beat“ bietet das Theaterstüchen regionalen Künstlern unter strengster Einhaltung der Corona-Maßnahmen die Möglichkeit, Konzerte erst als Live-Stream, dann auch mit extrem reduziertem Publikum zu spielen. Die Konzerte finden unter einem aufwändigem Hygienekonzept statt – die Räumlichkeiten sind mit vier zertifizierten Luftreinigern und einer CO-2-Ampel ausgestattet, um bis zu 60 Gästen pro Konzert die höchstmögliche Sicherheit zu bieten. Weitere Informationen unter www.theaterstuebchen.de

Von Thomas Wirth

Generationenhaus Bahnhof Hümme
25. September 2020

Sie wollen in Siegen siegen

28. November 2019


Rocktail wollen in Siegen siegen

 

18. Oktober 2019, von Willie Ditzel.
Anlässlich ihres Konzerts im Theaterstübchen am 6. September, von dem auch unser Archivfoto stammt, schrieben wir über die Kasseler Band „Rocktail“: „Deutsche Texte, Eigenkompositionen, manchmal mit einer Prise Funk, aber immer mit sehr viel ‚Seele’“ und „Diese Band weiß, wie man ein Publikum abholt, nämlich ganz einfach, indem man echt ist“. Insofern hat es uns sehr gefreut (aber nicht überrascht), als die Band jetzt mitgeteilt hat, dass sie für den Deutschen Rock- und Pop Preis nominiert ist und zwar gleich in zwei Kategorien: _Beste Funk- und Soul- Band’ und Sänger Jörn Birkenstock als ‚Bester R’n’B/Soul Sänger“.
Am 14. Dezember findet die Preisverleihung in der Siegerlandhalle in Siegen statt. Welchen Preis „Rocktail“ letztendlich bekommt, bzw. auf welchem Platz die Band letztendlich landet, erfahren alle erst vor Ort. Aber nominiert zu sein unter den zig tausend Bands, die es in Deutschland gibt, das ist doch schon mal einen ganz großen Applaus wert.
Congrats!

Von Willie Ditzel
Seit 1990 bei der HNA, davor Freelancer für Musikzeitschriften. Schwerpunkt heute: Kassel Live. Lieblingsthemen: Musik und Kultur.

 

Link zum Artikel auf KASSEL Live.de


Nominierung für den 37. Deutschen Rock & Pop Preis 2019
12. Oktober 2019



Theaterstübchen Kassel
8. September 2019


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Theaterstübchen
8. September 2019, gepostet um 21:09 Uhr
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Rock mit deutschen Texten im ‚Stübchen‘

 

Rock mit deutschen Texten, überwiegend Eigenkompositionen, manchmal mit einer Brise Funk, öfter aber noch mit sehr viel Soul/Seele – so könnte man Menschen, die ihren Hit „Nacht am Hafen“ nicht kennen, den Sound von Rocktail beschreiben, die heute Abend im Theaterstübchen spielen. Und diese Band weiß, wie man ein Publikum ‚abholt‘ nämlich ganz einfach, indem man echt ist.

Sängerin Bestrice Przybilla glaubt man jede Zeile und jeden Zustand, über den sie singt, aufs Wort, bzw. kann ihn nachvollziehen. Das Theaterstübchen ist bestuhlt und ‚betischt‘, was zusätzlich eine familiäre Atmosphäre schafft. Der perfekte Wochenendausklang.

 

Link zum Veranstaltungshinweis auf KASSEL Live.de


Wasserschloss Wülmersen
08. Juli 2019


Lokschuppen Treysa

24. November 2018

Soul & Funk auf Deutsch – Rocktail im Lokschuppen Treysa
Die Schwalm liebt Bands mit eigenem Stil, eigenen Titeln und braucht nicht unbedingt die tausendste Coverband, die schlecht nachspielt. Das fing vor über 50 Jahren mit den Petards an, setzte sich mit der Nonos Free Band, Barbarossa und anderen Bands 50 Jahre lang fort.
Also war niemand im Lokschuppen in Schwalmstadt-Treysa am IC-Bahnhof enttäuscht, als Jörn Birkenstock von Rocktail ankündigte, dass keine Coverband auf der Bühne steht. Im Gegenteil!

Petards Drummer Arno Dittrich erkrankt
Apropos Petards: An den Drums von Rocktail sitzt normalerweise kein geringerer als Arno Dittrich, Schlagzeuger der Petards. Der hat sich aber die Hand gebrochen und wurde in Treysa von Ecki Feisel würdig vertreten.
Rocktail kommen aus Kassel und haben den Dreh gefunden, einen eigenen Stil zu entwickeln, der ankommt. Soul und Funk mit deutschen Texten ist auf den ersten Blick nicht das, was man von einer nordhessischen Band erwartet. Wer vermutet, dass „schwarze Rhythmen“ und Hochdeutsch sowieso nicht zusammenpassen, kennt die Überzeugungsgabe von Jörn Birkenstock (Gesang, Mundharmonika, Congas), Beatrice Przybilla (Gesang, Percussion), Chrissie Ahlers (Leadgitarre), Toby Hartmann (Rhythmusgitarre, Gesang), Markus Lebensieg (Bass) und Ecki Feisel (Schlagzeug) nicht.

Jede Menge Drive
Der Drive, für den Ecki, Toby und Markus ununterbrochen sorgen, die harte aber nicht aufdringliche und nie abhebende Sologitarre von Chrissie, sowie der ausgefeilte und individuelle, aber nicht eigensinnige Gesang von Jörn und Beatrice, sorgen für einen Sound, der kaum ruhig sitzen lässt und zum Mitbewegen provoziert. Die Frische und Unbefangenheit der Band riss auch das Publikum im Lokschuppen mit. Die Songs der aktuellen CD „Neue Zeiten“ standen im Mittelpunkt des Auftritts in Schwalmstadts Szenekneipe.
Doktor Doktor ist das Herzstück. Schwarz auf Weiß von Max Mutzke kommt als eins von zwei Coverstücken im Rocktail-Stil daher – also mit mehr Groove. Ein im wahrsten Sinne des Wortes „bewegendes“ Konzert von einer Band, die sonst auch auf großen Bühnen steht und dort bereits für Größen wie Laith Al-Deen, Glasperlenspiel oder Thomas Godoj die Bühnen und das Publikum „vorgewärmt“ haben. Diesmal auf der winzigen Bühne im Lokschuppen. (rs)

Link zur Kritik auf nh24.de


Theaterstübchen in Kassel

03. September 2018


Interview:

20. September 2017

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